Im Haus der Kulturen in Diedorf
sind an die 40 unterschiedlich große und
wilde, dekorative Kampfschilde zu sehen.
Kannibalismus und Kopfjagd gibt es heutzutage offiziell nicht mehr in Papua Neuguinea, der riesigen Südseeinsel, auf der sich auch die dunkelhäutigen Ureinwohner wie die dort lebenden Paradiesvögel mit bunten Federn, Muschelschalen und grünem Blattwerk phantasievoll schmücken. 
Vor 40 Jahren , als wir sie abenteuerlich besuchten, gab es noch Kopfjagd und plötzlich aufflammende Stammeskriege unter diesen Menschen, die ohne Kontakt zu den sogenannten „Zivilisierten“ gerade der Steinzeit entstiegen waren.
Für die Künstler des Surrealismus, des Expressionismus und vieler anderer Kunstrichtungen waren diese ursprünglichen „Wilden“ und Ihre Kunst, Anregung für ihren eigenen Stil. Vielleicht dürfen wir ja auch Ihnen mit dieser Ausstellung ein paar neue Anregungen geben.
Im Haus der Kulturen in Diedorf sind an die 40 unterschiedlich große und wilde, dekorative Kampfschilde zu sehen. Ebenso die figürlich geschnitzten Haken, an denen man die Schädel zur Schau an die Decke des Männerhauses gehängt hat. Von der Nachbarinsel Australien zu sehen sind Rindenbilder mit den uralten Motiven der „Traumzeit“. Figuren aus Baumfarn von den Inseln der Hebriden (Vanuatu), tatauierte Eisenholzskulpturen der Maori aus Neuseeland und seltsam außerirdisch wirkende „Sternenkrieger“ aus Neuirland runden die Ausstellung im Haus der Kulturen und Maskenmuseum Diedorf ab.
Die Ausstellung kann ab jetzt mit Voranmeldung: info@maskenmuseum.de oder Telefon 08238/60245 besichtigt werden.
Am 1. Mai ist Museumsfest mit Vernissage um 14.00 Uhr, Life-Bands, Theatergruppen, Kinderbasteln etc. und kostenlosem Besuch mehrerer Ausstellungen .
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.