Unsere Masken aus Ostasien

Ostasiatische Masken teilen wir hier auf die Länder China, Japan und Korea.

Bei den chinesischen Masken klammern wir die Masken aus Tibet und der Mongolei aus, da diese einer eigenständigen Religionsrichtung, dem Lamaismus und seiner Kultur, entsprechen und mit den Nepalesischen Masken und Indien aufgeführt werden.

In China sind natürlich die “ Masken“ der Pekingoper am meisten bekannt, die als Schmickvorlagen aber tatsächlich keine echten Masken sind und nur heute zum Teil als billige Plastikmasken nachgemacht werden.

Die restlichen Masken heutzutage entstammen meist der Tradition des Volksschauspiels südlich des gelben Flusses. Dort unterscheiden sich die Masken einmal durch die Eigenheiten der jeweiligen Volksgruppen, die sie verwenden, zum anderen durch den Typus der damit dargestellten großen alten Sagenkomplexe. auch der Einfluss des japanischen Theaters spielt eine Rolle vor allem bei den Masken aus Fujian.

Neujahrszeremonien haben große leichte Drachenmasken, die mit einer Schlange von unter dem Kostüm versteckten Maskenträger agieren. Ebenso sind ebenfalls große von zwei Trägern geführten Löwenkostüme bekannt. Für Kleinkinder gibt es zu Neujahr kleine Drachen-, Löwen-, und den Tieren des Jahreskreises  nachgestaltete Mützen.

In Korea wurden im Norden buntbemalte Maskentypen aus Kalebassenkürbis , Fell, Leder, Papiermasche und auch dem nachempfundenen Holzmasken für das Volkstheater in den Dörfern hergestellt. Im Süden haben wir unbemalte Holzmasken oft mit Klappkiefer.

Gerade diese Klappkiefermasken wurden als Masken im Umkreis der Okinamaske , des alten Mannes, auch nach Japan übernommen.

Frühe Masken in Japan sind die übergroßen Gigaku- göttermasken für das Tempelspiel. Bugaku ist meist unmaskiert, übernimmt aber die Dämonenmasken aus dem Gigaku. Die bekanntesten Masken sind die oft weissgesichtigen recht kleinen Masken des eher tragischen Noh-theaters, die das Gesicht unvollkommen bedecken und das Kinn meist frei lassen. Kyogenmasken kommen meist aus dem Volksschauspiel und haben oft lustigen Gesichtsausdruck. Entwickelt wurden sie für die Unterhaltung der auf die Geishas wartenden Samurai.

Im Süden Chinas gibt es verschiedene Stämme, die gleichzeitig auch in Laos, Thailand, Vietnam als Bergstämme leben, die wir hier auch ausklammern